Schloss Wiesenthau & Die Wiener Wirtshaus-Tradition: Wo Geschichte schmeckt

Ein Wirtshaus ist in Wien mehr als nur ein Ort zum Essen – es ist das „Wohnzimmer der Gesellschaft“. Schon im Mittelalter trafen sich die Wiener in urigen Stuben, um bei einem „Seidl“ Bier oder einem „G’spritzten“ (Weinschorle) den Alltag zu besprechen. Es ist ein Ort der Geselligkeit, an dem der „Schmäh“ geführt wird und soziale Schichten verschmelzen.


Mi – Sa geöffnet von
17:00–21:00 Uhr
So geöffnet von
11:30–14:00 &
17:00–21:00 Uhr



Vom Kaiserhof in die Wirtshäuser
Die Wiener Küche wird oft als „verbürgerlichte Hofküche“ bezeichnet. Gerichte, die einst den Habsburgern auf Silberplatten serviert wurden, fanden ihren Weg über die Jahre in die gemütlichen Gasthäuser und wurden dort verfeinert. Diese Verbindung aus adeliger Eleganz und herzlicher Bodenständigkeit bringen wir nun direkt nach Oberfranken.
Ein Schloss für den Wiener Genuss
Schloss Wiesenthau, dessen Wurzeln bis ins 11. Jahrhundert zurückreichen, bietet mit seinen markanten Ecktürmen und dem prachtvollen Renaissancebau den perfekten Rahmen für diese Zeitreise.
- Historisches Flair: Wo einst die Edlen von und zu Wiesenthau residierten, genießen Sie heute die Klassiker der Wiener Küche.
- Echte Gastfreundschaft: So wie der „Heurige“ in Wien durch den Erlass von Kaiser Joseph II. im Jahr 1784 zur Institution wurde, laden wir Sie ein, in unseren Schlossmauern die Seele baumeln zu lassen.
In der Wiener Küche im Schloss Wiesenthau verschmelzen 600 Jahre Schlossgeschichte mit der Jahrhunderte alten Tradition des Wiener Genusses. Treten Sie ein, vergessen Sie die Zeit und lassen Sie sich kaiserlich verwöhnen.

„Schlossambiente
trifft Wirtshausseele“

Die Geschichte Ihrer Gerichte-
Hinter jedem Ihrer Klassiker steckt eine royale oder legendäre Anekdote
Wiener Schnitzel (vom Kalb): Oft als Nationalgericht Österreichs gefeiert, ranken sich Legenden um Feldmarschall Radetzky, der das Rezept 1849 aus Italien (als Cotoletta alla Milanese) mitgebracht haben soll. Bei uns wird es nach traditioneller Art geklopft, paniert und goldgelb gebacken.
Tafelspitz: Das Lieblingsgericht von Kaiser Franz Joseph I. Er wurde angeblich im Hotel Sacher für die hohen Militärs erfunden. Serviert in der Kupferkasserolle mit Apfelkren und Schnittlauchsauce, ist er das Herzstück der Wiener Rindfleischküche.
Kaiserschmarrn: Er entstand 1854, als ein Hofkoch ein leichtes Dessert für Kaiserin Sissi kreieren wollte. Da der Teig zerriss, rettete der Kaiser die Situation mit den Worten: „Na geb’ er mir halt den Schmarren her!“. Wichtig ist der luftige Eischnee und der klassische Zwetschgenröster als Begleiter.
Geröstete Leber & Salzburger Nockerl: Klassische Wirtshausküche trifft auf „süße Wolken“ – österreichische Tradition in ihrer reinsten Form.

Hier findet Ihr uns
Adresse
Schlossplatz 1, 91369 Wiesenthau
Telefon

Über uns
Meine Reise begann in einer der renommiertesten Adressen Wiens: Ich habe mein Handwerk bei den legendären Drei Husaren gelernt, dem einstigen Mittelpunkt der Wiener Gesellschaft. Dort atmete ich die Luft der gehobenen Gastronomie und lernte, was echte Wiener Gastfreundschaft bedeutet.Es folgten Jahre als fliegender Koch bei Austrian Airlines, wo ich die Wiener Küche buchstäblich um die ganze Welt trug. Nach Stationen in San Francisco und Salzburg habe ich nun in Franken meine neue Heimat gefunden. Mit der Wiener Küche – Zum Wilden Mann in Fürth habe ich bereits ein Stück Heimat etabliert. Jetzt freue ich mich darauf, Sie auf Schloss Wiesenthau kulinarisch zu verwöhnen – mit echtem Schmäh, Leidenschaft und dem besten Grünen Veltliner.



Schlossambiente trifft Wirtshausseele
– bei uns am Tisch.
Aus der Kuperpfanne – Wiener Küche mit Herz
Die Wiener Küche ist ein kulinarischer Brückenschlag zwischen Tradition und Vielfalt. Sie vereint bodenständige Hausmannskost mit Einflüssen aus der k.u.k.-Monarchie – von Böhmen bis Ungarn.
Das Herzstück unseres Lokals sind Speisen aus unserer Heimat Wien: Gerichte wie zu K&K-Zeiten, mit Handwerk, Tradition und Hingabe gekocht – vom klassischen Fiaker-Gulasch über Tafelspitz und echtem Wiener Schnitzel, bis zu handgewutzelten Mohnnudeln, Marillenpalatschinken und Kaiserschmarrn. Die kupferne Pfanne spielt dabei eine Hauptrolle, genau wie hausgemachte Mehlspeisen. Typisch ist auch die Liebe zum Detail. Die Wiener Küche lädt nicht nur zum Essen, sondern zum Verweilen ein – mit Zeit, Geschmack und einem Hauch Nostalgie.


